++Neuorganisation der Gynäkologie ab dem 01.01.2010 . ++Die niedergelassenen Gynäkologen Dr. Christoph Böhmer und Vadim Dumesch übernehmen die ärztliche Leitung der Abteilung Gynäkologie. +Anmeldungen wie bisher über das Sekretariat Tel.: 06023/506125+
Die Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung als Folgeverschiedener Gelenkschädigungen.
Bei der Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose) ist der Knorpel abgenutzt.
Die Ursachen einer Hüftgelenksarthrose können sehr vielfältig sein. Unfallfolgen, Fehlstellung und -bildung oder Entzündungen zählen dazu. Oftmals kann auch keine direkte Ursache festgestellt werden.
Eine Arthrose äußert sich durch Schmerzen im betroffenen Hüftgelenk. Diese Schmerzen können bis zum Knie ausstrahlen. Auch der untere Wirbelbereich kann aufgrund der Fehlstellung und Belastungsverlagerung schmerzhaft sein.
Durch den oft sehr langen Krankheitsverlauf ergeben sich durch die Arthrose viele Begleitschäden und -krankheiten. Dauernde Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen und einseitige Belastung gehören zu den Folgen. Schmerzen ohne Belastung, die auch nachts auftreten, sind eine weitere Folge. Das tägliche Leben wird zur Schwierigkeit, die Körper-Reinigung, das Ankleiden, überhaupt Bücken und Sitzen wird zum Problem.
Der Arzt erstellt die Diagnose aufgrund von Untersuchungen des Patienten und der Auswertung von Röntgenbildern der betroffenen Hüfte.
Ist die Abnutzung soweit vorangeschritten, dass eine Besserung des Zustandes oder der Beschwerden mit physikalischer und medikamentöser Therapie nicht mehr zu erreichen ist, bietet sich für den Patienten der Hüftgelenk-Ersatz als Ausweg an.
Nach gründlichen Untersuchungen wird der Operationsverlauf genau geplant. Abgestimmt auf Alter, Körperform und Knochenbau wird der individuell beste Prothesentyp ausgewählt.
Unter Narkose (der Anästhesiearzt legt die Art der Narkose individuell für jeden Patienten abgestimmt fest) wird das Hüftgelenk freigelegt. Die Gelenkpfanne und der Oberschenkelknochen, bei dem der Hüftkopf entfernt ist, werden für den Einsatz der Gelenkteile präpariert.

Für die Befestigung stehen je nach Anforderung und individuellen Patientenbedürfnissen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Prothesenkomponenten können mit entsprechenden Knochenzementen (in der Regel schnellhärtender Kunststoff) oder aber auch durch langsames Einwachsen zementfrei verankert werden.
Das künstliche Hüftgelenkbesteht aus zwei Teilen. Ein Teil der Hüftgelenkprotheseist eine halbkugelförmige Pfanne, der andere ein Schaft mit Kugelkopf, der mit der Pfanne das natürliche Gelenk ersetzt.
Das Material des Hüftkopfes ist je nach Ausführung Metall oder Keramik; die Pfanne esteht aus Kunststoff oder Metall mit einer Kunststoff-Gleit-Kapsel. Der Prothesenschaft besteht aus Metall.
Je nach Art der Operation wird der Patient in der Regel nach 14 bis 20 Tagen aus der stationären Behandlung entlassen. Eine Anschlußheilbehandlung, die grundsätzlich empfohlen ist, fördert und festigt den Operationserfolg.
Durch den jetzt schon jahrelangen Einsatz künstlicher Hüftgelenke sind, auf Grund der daraus resultierenden Erfahrungen, gute Erfolgsaussichten für den Patienten gegeben. Material und Operationsmethoden gewähren eine Haltbarkeit von mehr als 10 Jahren . Bei normalem Heilverlauf ist es den Patienten nach Ablauf der Heilbehandlung und Rehabilitation wieder möglich, den alltäglichen Anfordernissen des Lebens gerecht zu werden und sich beschwerdefrei zu bewegen.
Wurde die Notwendigkeit einer Operation festgestellt und wünschen Sie eine Behandlung in unserer Klinik, können Sie mit unserer Anmeldung Chirurgie, Telefon 06023/506-110, einen Termin zur Aufnahme absprechen.