++Neuorganisation der Gynäkologie ab dem 01.01.2010 . ++Die niedergelassenen Gynäkologen Dr. Christoph Böhmer und Vadim Dumesch übernehmen die ärztliche Leitung der Abteilung Gynäkologie. +Anmeldungen wie bisher über das Sekretariat Tel.: 06023/506125+
Seite DruckenMinimal Invasive Chirurgie Vorlesung ( 2,38 MB )
Vor über 10 Jahren entstand der Begriff der "minimal- invasiven Chirurgie (MIC)" für die Operationsmethoden, die unter Zuhilfenahme der Endoskopie und der Mikrochirurgie ehemals "große Operationen" nun mit kleinsten Schnitten und Durchtrennungen von Haut, Muskulatur und Gefäßen ermöglichen.

Technische Hilfsmittel und die Möglichkeit, über Glasfaserkabel (dünn und flexibel) genaue Sicht am zu operierenden Organ zu haben, reduzieren die zum Eingriff notwendigen, gezielten Schnitte auf ein Minimum.

Stark lichtempfindliche Kleinstkameras und hochauflösende Monitore ermöglichen Operationseinblicke wie durch ein Mikroskop.
Mit einem kleinen Endoskop kann das Operationsfeld genauestens "besichtigt" und das vorliegende Krankheitsbild diagnostisch erfaßt werden.
Eine notwendige chirurgische Behandlung kann sofort eingeleitet werden.
Die verbesserte Sichtmöglichkeit verringert die Schwere des Eingriffs gegenüber der herkömmlichen Operationstechnik.

Diese Operationsart ist für den Patienten sehr schonend. Kleine Operationswunden heilen erheblich schneller ab, und - ein weiterer Vorteil - mit geringster Narbenbildung, also fast unsichtbar.
Die Behandlung des akut entzündeten Blinddarms besteht in der operativen Entfernung. Das Endoskop und speziell geformte Instrumente werden durch kleine Hauteinschnitte zum entzündeten Organ geführt, das nach den in der offenen Bauchchirurgie bewährten Prinzipien entfernt wird.
Leistenbruch, Eingeweidebruch und Bauchwandbrüche sind durch unterschiedliche Ursachen entstandene Lücken der Bauchdecken, durch die Eingeweide und innere Organe bis unter die Haut austreten können (geschlossener Bruch).

Die bisherige Behandlung, ein großflächiger äußerer Operationseingriff, wurde von dem MIC-Verfahren abgelöst. Unter Zuhilfenahme des Endoskops und der Spezial-Instrumente wird die Bruchlücke mit geringerem operativen Aufwand durch ein eingeführtes Netz
geschlossen.
Größere offene Bauch- operationen nach früheren Methoden hinterließen oftmals Narbenbildungen (Verwachsungen). Diese können zu starken Beschwerden führen: von störenden Narbenwulsten bis zur Beeinträchtigung innerer Organe und der Darmpassage. Im schlimmsten Falle können Narbengewächse im Bauchraum zum Darm- verschluss führen.
Auch hier hilft die MIC-Operation, durch die genauen Sichtmethoden, die Beschwerdeursache aufzu- finden und chirurgisch zu korrigieren. Kleinere Operationswunden, die hierzu nötig sind, verheilen nicht nur schneller, auch die Gefahr von großflächigen Verwachsungsnarben ist geringer.
Die Endoskopie ist eine ideale Hilfe bei operativen Eingriffen an der Gallenblase. Mit kleinen Bauchdeckeneinschnitten ist es möglich, ein erkranktes Organ einschließlich der Gallensteine zu entfernen. Auch bieten die verfeinerten, mikrotechnischen Instrumente der MIC-Methode die Möglichkeit, eine Gallenblase ohne größeren Eingriff operativ zu versorgen.
Wurde die Notwendigkeit einer Operation festgestellt und wünschen Sie eine Behandlung in unserer Klinik, können Sie mit unserer Anmeldung Chirurgie, Telefon 06023/506-110, einen Termin zur Aufnahme absprechen.