++Neuorganisation der Gynäkologie ab dem 01.01.2010 . ++Die niedergelassenen Gynäkologen Dr. Christoph Böhmer und Vadim Dumesch übernehmen die ärztliche Leitung der Abteilung Gynäkologie. +Anmeldungen wie bisher über das Sekretariat Tel.: 06023/506125+
Die Schilddrüse besteht aus einem rechten und einem linken Lappen.
In der Schilddrüse werden für den Stoffwechsel wichtige Hormone (z. B. Thyroxin, Trijodthyronin) gebildet, die in der Steuerung der Stoffwechselaktivität des Gesamtorganismus eine zentrale Stellung einnehmen. Das Element Jod ist ein Bestandteil dieser Hormone.
Als Struma bezeichnet man eine krankhafte, oft knotige Vergrößerung der Schilddrüse. Die Folge davon ist die Vergrößerung des Halsumfanges. Die Vergrößerung kann, sofern sie nach innen wächst, Speise- und Luftröhre soweit behindern, dass Schluck- und Atembeschwerden entstehen.
Nervosität, zitternde Hände, plötzliches Herzrasen, Schweißausbrüche, Durchfall, Gewichtsabnahme und Haarausfall sind Symptome einer Überfunktion der Schilddrüse. Eine Vergrößerung kann jedoch auch mit Normal- oder Unterfunktion einhergehen.
Sollten Abtasten sowie Blut- und Ultraschalluntersuchung eine Erkrankung der Schilddrüse bestätigen, wird von einem Arzt für Nuklearmedizin die Funktion der Schilddrüse mittels verschiedener Tests gemessen.
Die vergrößerte Schilddrüse wird behandelt, wenn sie die Funktion von Luft- und Speiseröhre beeinträchtigt oder sich im Brustkorb ausdehnt.
Eine gutartige kleinere Struma wird zunächst medikamentös behandelt. Zugeführtes Schilddrüsenhormon kann das weitere Wachstum der Struma verhindern. Bei Überfunktion ist es unbedingt erforderlich, die Normalfunktion der Schilddrüse durch entsprechende Medikamente wieder herzustellen. Einige Formen der Überfunktion können mit radioaktivem Jod behandelt werden.
Eine operative Versorgung der Struma ist notwendig, wenn es sich um eine bösartige Veränderung handelt oder dies nicht mit Sicherheit auszuschließen ist. Auch wenn das Organ durch seine Größe eine massive Behinderung anderer Funktionen herbeiführt (Blutfluß, Atmung usw.), liegt eine absolute Indikation vor.
Auch bei Befindlichkeitsstörungen (Kloß im Hals), Knotenkropf oder bestimmten Formen der Überfunktion sollte operiert werden.
Durch einen kleinen Hautschnitt legt der Chirurg die Schilddrüse auf beiden Seiten frei. Je nach Indikation wird die Schilddrüse ganz oder teilweise entfernt.
Hierbei wird sorgfältigst darauf geachtet, dass der Stimmbandnerv und die Nebenschilddrüsen nicht verletzt werden.
Die Operationsschnitte sind so angelegt, dass sie möglichst unsichtbar in der Halsbeugefalte liegen.
Die meisten Patienten werden nach wenigen Tagen aus der stationären Behandlung entlassen. Nach einer Rekonvaleszenz von zwei bis drei Wochen kann der Patient uneingeschränkt seinen Aktivitäten nachgehen.
Wurde die Notwendigkeit einer Operation festgestellt und wünschen Sie eine Behandlung in unserer Klinik, können Sie mit unserer Anmeldung Chirurgie, Telefon 06023/506-110, einen Termin zur Aufnahme absprechen.