Das Kreiskrankenhaus-Alzenau-Wasserlos informiert
Arthrose am Kniegelenk
Die Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung als Folge verschiedener Gelenkschädigungen.
Bei der Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) liegen degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels vor.
Bei der Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) liegen degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels vor.
Ursache - Erscheinungen - Beschwerden
Die Ursachen dieser langsam verlaufenden degenerativen Gelenkerkrankung sind vielfältig. Die Folge ist die Veränderung des Kapsel- und Bandapparates, der Gelenkknochen und der Muskulatur.
Die Arthrose am Kniegelenk ist am häufigsten eine Verschleißerkrankung. Sie äußert sich durch Schmerzen im betroffenen Kniegelenk, durch Schwellung und eingeschränkter Bewegung des Knies, Verspannung und/oder Schwächung der Muskulatur, Gehunsicherheit und/oder Fehlstellung des Gelenkes.
Durch den oft sehr langen Krankheitsverlauf hat die Arthrose viele Begleitschäden und -krankheiten. Dauernde Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen und einseitige Belastung gehören zu den Folgen. Schmerz ohne Belastung, auch nachts auftretend, ist eine weitere Folge. Das tägliche Leben wird zur Schwierigkeit, die Lebensroutinen werden zum Problem.
Die Arthrose am Kniegelenk ist am häufigsten eine Verschleißerkrankung. Sie äußert sich durch Schmerzen im betroffenen Kniegelenk, durch Schwellung und eingeschränkter Bewegung des Knies, Verspannung und/oder Schwächung der Muskulatur, Gehunsicherheit und/oder Fehlstellung des Gelenkes.
Durch den oft sehr langen Krankheitsverlauf hat die Arthrose viele Begleitschäden und -krankheiten. Dauernde Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen und einseitige Belastung gehören zu den Folgen. Schmerz ohne Belastung, auch nachts auftretend, ist eine weitere Folge. Das tägliche Leben wird zur Schwierigkeit, die Lebensroutinen werden zum Problem.
Die Diagnose
er Arzt erstellt die Diagnose aufgrund von Untersuchungen des Patienten und der Auswertung von Röntgenbildern des betroffenen Kniegelenks.
Die Achsenstellung wird durch die "Röntgen-Ganzbeinaufnahme" festgestellt. Die Gelenk- spiegelung und weiterführende, moderne computergestützte Untersuchungsverfahren werden unter Umständen zur Diagnoseabsicherung angewandt.
Die Achsenstellung wird durch die "Röntgen-Ganzbeinaufnahme" festgestellt. Die Gelenk- spiegelung und weiterführende, moderne computergestützte Untersuchungsverfahren werden unter Umständen zur Diagnoseabsicherung angewandt.
Der Einsatz des Kniegelenk-Ersatzes
Ist die Abnutzung soweit vorangeschritten, dass eine Besserung des Zustandes oder der Beschwerden mit physikalischer und medikamentöser Therapie nicht mehr zu erreichen ist, bietet sich für den Patienten der Kniegelenk-Ersatz als Ausweg an.
Der Operationsverlauf
Nach gründlichen Unter- suchungen wird der Operationsverlauf genau geplant. Abgestimmt auf Alter, Körperform und Knochenbau werden aus verschiedenen Möglichkeiten der Form und Verankerung die Prothesenteile optimal ausgewählt.
Unter Narkose (der Anästhesiearzt legt die Art der Narkose individuell für jeden Patienten abgestimmt fest) wird das Kniegelenk freigelegt. Der Schienbeinknochen und der Oberschenkelknochen werden für den Einsatz der Gelenkteile präpariert.
Für die Befestigung stehen je nach Anforderung und individuellen Patientenbedürfnissen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Prothesen-Teile können mit entsprechenden Knochenzementen (in der Regel schnellhärtender Kunststoff) oder aber auch durch langsames Einwachsen zementfrei verankert werden.
Unter Narkose (der Anästhesiearzt legt die Art der Narkose individuell für jeden Patienten abgestimmt fest) wird das Kniegelenk freigelegt. Der Schienbeinknochen und der Oberschenkelknochen werden für den Einsatz der Gelenkteile präpariert.
Für die Befestigung stehen je nach Anforderung und individuellen Patientenbedürfnissen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Prothesen-Teile können mit entsprechenden Knochenzementen (in der Regel schnellhärtender Kunststoff) oder aber auch durch langsames Einwachsen zementfrei verankert werden.
Die Technik der Kniegelenk-Prothese
Das künstliche Kniegelenk besteht aus 3 Teilen. Ein Teil der Kniegelenkprothese ist ein flaches Plateau, der andere eine Kunststoffscheibe, der dritte ein metallener Oberflächenersatz am Oberschenkelknochen.
Das verwendete Material ist so zusammengestellt, dass geringster Verschleiß eine lange Lebensdauer der Prothese ergibt.
Das verwendete Material ist so zusammengestellt, dass geringster Verschleiß eine lange Lebensdauer der Prothese ergibt.
Die Erfolgsaussichten
Je nach Art der Operation wird der Patient in der Regel nach 14 bis 20 Tagen aus der stationären Behandlung entlassen. Eine physikalische Heilbehandlung setzt unmittelbar nach der Operation, schon während der stationären Behandlung ein. Als erstes werden Spannungsübungen und Bewegungsübungen auf einer elektrischen Bewegungsschiene ausgeführt. Dem Patienten ist kurzes Aufstehen ohne Belastung gestattet.
In der Physiotherapie übt der Patient mit Hilfe und unter Anleitung des Therapeuten das Gehen.
Nun erfolgt eine stationäre Anschlußheilbehandlung, die Rehabilitation, bis der Patient seine selbstständige Gehfähigkeit wieder erreicht.
Durch den jetzt schon jahrelangen Einsatz künstlicher Kniegelenke sind wegen der daraus resultierenden Erfahrungen gute Erfolgsaussichten für den Patienten gegeben. Material und Operationsmethoden lassen mit einer Haltbarkeitsdauer von mehr als 10 Jahren rechnen. Die Haltbarkeit des künstlichen Gelenkes wird aber auch dadurch bestimmt, wie der Patient mit seiner Endoprothese umgeht. Bei normalem Verlauf ist es dem Patienten nach Ablauf der Heilbehandlung und Rehabilitation wieder möglich, den alltäglichen Anfordernissen des Lebens gerecht zu werden und sich schmerzfrei zu bewegen.
In der Physiotherapie übt der Patient mit Hilfe und unter Anleitung des Therapeuten das Gehen.
Nun erfolgt eine stationäre Anschlußheilbehandlung, die Rehabilitation, bis der Patient seine selbstständige Gehfähigkeit wieder erreicht.
Durch den jetzt schon jahrelangen Einsatz künstlicher Kniegelenke sind wegen der daraus resultierenden Erfahrungen gute Erfolgsaussichten für den Patienten gegeben. Material und Operationsmethoden lassen mit einer Haltbarkeitsdauer von mehr als 10 Jahren rechnen. Die Haltbarkeit des künstlichen Gelenkes wird aber auch dadurch bestimmt, wie der Patient mit seiner Endoprothese umgeht. Bei normalem Verlauf ist es dem Patienten nach Ablauf der Heilbehandlung und Rehabilitation wieder möglich, den alltäglichen Anfordernissen des Lebens gerecht zu werden und sich schmerzfrei zu bewegen.
Vereinbarung eines OP-Termins
Wurde die Notwendigkeit einer Operation festgestellt und wünschen Sie eine Behandlung in unserer Klinik, können Sie mit unserer Anmeldung Chirurgie, Telefon 06023/506-110, einen Termin zur Aufnahme absprechen.
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